Achim im ZDF
Morgen Abend ist Achim ab 22:15 Uhr zu Gast bei Maybrit Illner im ZDF. In der Sendung werden unter anderem auch Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und der SPD-Politiker Egon Bahr sein. Thema ist: “Nobelpreis für Obama. Lasst uns mit seinem Krieg in Frieden?” Nicht verpassen!
Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 9. Dezember 2009 um 16:17 Uhr veröffentlicht und wurde unter Blog abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
13 Reaktionen zu “Achim im ZDF”
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Von: Miriam
Na dann weiss ich ja was ich heute abend schauen werde!
Ich lese momentan Operation Kundus und das Buch ist echt klasse! Bin jetzt auf die Website gestoßen und hab die gleich mal in die Favoriten aufgenommen!Liebe Grüße aus Lehrte von Miriam
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Von: vonhaeften
Die besten Kommentare an diesem Abend kamen von Achim Wohlgethan. Leider wurde ihm sehr schnelle wieder das Wort abgedreht. Weder Guttenberg noch Posener noch Möller haben die Gelegenheit ergriffen, Wohlgethans Äußerungen aufzugreifen. Schade.
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Von: Bruno Woitke
Hallo lieber Achim,
mit sehr großem Interesse habe ich gestern Abend Ihre Ausführungen zur Kenntnis genommen!
Leider habe ich noch keines Ihrer Kriegserlebnisse gelesen, sodaß ich dazu nichts sagen kann.
Was mir allerdings aufgefallen ist bei der jetzt schon Wochenlangen Diskussion
zu dem bekannten Sachverhalt ist die Tatsache, daß diese Diskussion bewußt
am “köcheln” gehalten wir!
Mir scheint, auch wenn ich die Sendungsaussage für die Öffentlichkeit präpariert betrachte, habe ich den Eindruck es passiert da gerade etwas!
So will eine politische Partei das offenbar ein Opfer gefunden werden soll was die jetzige Regierung das Kundus und Opferproblem leicht lösen läßt.
So wird man wohl sich an den verantwortlichen Offizier halten!
Die andere politische Partei will das ebenso, allerdings auch noch mehr “Köpfe” und der Herr zu Guttenberg täte gut daran zu überlegen was er jetzt macht.
Auch für die Kanzlerin ist er eine Gefahr, bleibt er bei seiner konsequenten Aufklärung gewinnt er an politischem Ansehen und die Kanzlerin wird ihn politisch fallen lassen. ( Beispiel Merz !)
Der abschießende Aufklärungsbericht wird wieder wie eine “Bibel” gefertigt sein
und erst einige Wochen später wird sichtbar sein, was sich in Berlin wirklich abgespielt hat!
Dieser derzeitige Zustand ist eine Katastrophe für die Soldaten und auch für mich als Bürger und ich hätte als Soldat entweder meine Uniform ausgezogen,
oder gleich vor jedem Einsatz vorsorglich eine Strafanzeige gegen die militärische und politische Führung erstattet!
Sie schreiben schon seit langer Zeit über einen Krieg und es wird erst vor kurzem diese Tatsache auch politisch zur Kenntnis genommen. Wo leben die denn in Berlin, bestimmt nicht mehr in der Realität sonst würden sie sich nicht von einem afghanischen Rechtsanwalt Steuergelder abfordern lassen!
In keinem Krieg hat sich bisher ein Soldat für “Nebenschäden” verantworten müssen bzw wurde dafür Geld bezahlt!
Wer bezahlt für die toten deutschen Soldaten Geld aus Afghanistan?
Es ist eine gemeine Schweinerei was abläuft!
MfG
Bruno aus Bad Nauheim -
Von: chr.gö/su
ich ehrlich beeindruckt von diskussion gestern…
etwas unverdständlich stieß es mir auf als das wort anschlag fiel…
aber danke ihnen dass sie sich mutig für uns einsetzen und auch mit der wahrheit an die öffentlichkeit gehen…
sie wissen wovon sie reden denn sie haben es erlebt und es ermöglicht so einen realen eindruck des leben im einsatz mit allen belastungen gefahren und folgen…
man hat auch gestern wieder gemerkt dass die volle rückendeckung fehlt und das ist schade für jeden soldaten…
aber ich habe echt die hoffnung dass unter guttenberg die akzeptanz wächst bzw er die dinge beim namen nennt…als dann mit kameradschaftlichen gruß
SU/GÖ
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Von: Ulrich Beckmann
also ich fand Ihren Auftritt bei Maybrit Illner gestern abend eher peinlich. die Äußerung “… da hat endlich mal jemand richtig gehandelt” löst bei mir entsetzten aus, bin nur verwundert, dass Ihre “rambohafte” Äußerung vollkommen in der gestrigen Diskussionsrunde vollkommen ignoriert wurde!
Für mich gehört Oberst Klein vor das Kriegsgericht in Den Haag aus folgenden Gründen:
zwei hochexplosive Tanklastzüge, offensichtlich nicht mehr mobil, da im Sumpf steckengeblieben, mit schweren Waffen zu bombardieren, dazu noch vorher stundenlang unter Beobachtung mit mehrfacher Aufforderung der US-Piloten, das Ziel zur Warnung zu überfliegen und diese Bitte abzuschlagen und gleich nach schweren Waffen zu fragen, ist für mich schon keine kriegerische Handlung mehr, das ist Massenmord!
Auch versagt dort offensichtlich die Politik mit ihrer Salamitaktik: es wird immer nur das zugegeben, was unmittelbar kurz vorher von den Medien in Erfahrung und als Tatsache auf den Tisch gelegt wird. Hier scheint die Devise von Christian Morgenstern zu gelten: “Sage immer was du sagen willst, sage aber niemals das, was du alles weisst …”
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Von: MrDooch
Habe beide Bücher von dir gelesen, sind klasse! War 88/89 als W15er beim Bund in Munster als Panzeraufklärer (5.PzAufklLehrBtl 11 ). Ich hatte damals den Eindruck, das ganze ist eine große Aufführung im Staatstheater. Je nach Wichtigkeit des Besuchs ( Genscher, Scholz, etc. ) wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt. Kaum waren die weg, konnten wir uns wieder mit banalen Formalitäten rumschlagen, und jeden Mist mit den StoV-Fritzen ausdiskutieren. Hat sich intern ja echt nichts geändert. Egal, Achim – weiter so, sag wie`s ist!!! O.S.
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Von: Peter Lang
Hallo Achim,
Also ich fand die Fernsehdiskussion einerseits erfrischend, bzgl. dem was Du gesagt hast und erschreckend weltfremd, wenn man hört, was Todenhöfer gesagt hat.
Ich bin selbst Leutnant der Reserve, allerdings aus einer anderen Generation (1974). Das Problem ist, dass wir Deutschen an chronischer Selbstzerfleischung leiden. Wenn Amerikaner im Irak am laufenden Meter Zivilisten umbringen, dann ist das eine Randnotiz, wenn Oberst Klein reagiert und einen Einsatz anfordert, den er sicher nicht leichtfertig entschieden hat, dann ist in Deutschland die Hölle los. Unser deutsches Problem ist, das wir ein Trauma haben und uns schämen, wenn es um militärische Belange geht, man darf ja nicht mal sagen, das Krieg in Afganistan herrscht. Ich denke aber das liegt auch an mangelndem Selbstbewusstsein und an Traumtänzern wie Trittin, die unserer Bundeswehr nicht den Rücken stärken, sondern jeden Soldaten subtil zum Militaristen und rechtsradikalen Waffenfreak degradieren wollen. Sowas gibt es in keinem Land der Welt, nur bei uns. Auch ein Trittin kann nur deswegen große und vor allem abstrakt weltfremde Reden schwingen, weil es die Bundeswehr und Euch gibt, die jeden Tag mit vollem Einsatz dafür arbeiten, dass wir hier in Ruhe leben können. Es hat ja einen Grund, warum Deutschland von Terrorbedrohungen und Anschlägen verschont geblieben ist …
Ja, was Du in der Sendung gesagt hast, sehe ich auch so, der neue Verteidigungsminister ist ein Segen für unser Land. Ich hatte erst nicht verstanden, dass Merkel ihn nicht bei der Wirtschaft belassen hat, heute weiß ich warum sie das gemacht hat und finde es richtig.
Ich habe große Achtung vor dem, was Ihr in Afganistan tut und ich habe Achtung vor Oberst Klein, der jetzt auch strafrechtlich den Kopf für etwas hinhalten muss, was die Amerikaner im Irak am laufenden Meter machen. Er hat sicherlich nicht leichtfertig gehandelt und es ist eine Schande, wenn sein Land nicht hinter ihm steht. Man wird nicht Oberst, weil man oberflächlich ist und Spaß am Massenmord hat, das vergessen hier viele Menschen, wenn sie vom grünen Tisch Kritik üben, ohne jemals auch nur einen Grundwehrdienst abgeleistet zu haben.
Wer die Offiziersausbildung der Bundeswehr kennt, weiß welche Werte hier vermittelt werden und der urteilt auch nicht vorschnell. Aber hier isses wie so oft: Politik trifft auf Wirklichkeit und das geht leider nicht immer gut zusammen.
Mach weiter so und kläre die Menschen auf. Ich halte das für sehr wichtig. Unser Land braucht mehr Selbstbewusstsein und wir müssen auch zu unserer Bundeswehr stehen, denn auch wenn es gerade zum Krieg geworden ist, so ist es doch eine Friedensmission.
In diesem SinnePeter J. Lang
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Von: Miriam
Ich bin mir nicht so ganz sicher, was ich von der Äußerung von Herrn Beckmann halten soll, denn in einem Einsatz, in dem man etwas für ein Land tut, in dem man gar nicht lebt, soll man auch noch den Kopf hinhalten?! Also bitte, das Bombardement auf die Tanklastzüge war vllt nicht richtig aufgeklärt in dem Augenblick, aber es gab Hinweise, dass ein Anschlag auf das Camp vorbereitet wird! Und Oberst Klein hat die Verantwortung für so viele Soldaten. Also versetzen sie sich einmal in die Lage, wie würden sie handeln?!
Und Deutschland ist ja auch nur in einer “Friedensmission”! Und da musste infach mal was getan werden, und so wurde auch einmal Macht demonstriert.
Und ich finde die Diskussion hier in Deutschland völlig überflüssig….Diskutieren die Taliban denn auch so über jeden Anschlag, den sie machen?! Das würde mich mal interessieren!
In dem Sinne, ich finde den Einsatz für die Demokratie und den Frieden in AFG völlig in Ordnung und es ist ein Krieg! Und im Krieg gibt es auch Verluste!
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Von: Frank
Ohne weitere Worte:
Es ist der Soldat der die Pressefreiheit schützt,
nicht der Journalist.
Es ist der Soldat der die Religionsfreiheit schützt,
nicht der Priester.
Es ist der Soldat der die Demokratie schützt,
nicht der Politiker.
Es ist der Soldat der die Flagge grüßt.
Es ist der Soldat der unter der Flagge
begraben wird.
UND
es ist der Soldat der dem Demonstranten das
Recht schützt, ihn Mörder nennen zu dürfen !ER HAT ES VERDIENT VON SEINEM VOLK RESPEKTVOLL
BEHANDELT ZU WERDEN !!!!!!! -
Von: Thomas Jürgens
Hallo Achim,
hier schreibt ein StUffz d.R. Mein d.R ist bereits aus 1968. Ich hatte mir oft gewünscht, dass wir damals einen Auftrag gehabt hätten, wie den in Afghanistan,um etwas sinnvolles zu tun.
Wenn ich dann lese, dass Ihr nicht einmal Munition in ausreichendem Masse auspacken durftet, dann gehören diese Entscheidungsträger ausnahmslos vor den Kadi! Das gilt auch für die Ausrüstung.
Das Problem in Deutschland ist, auch beim Bund, die Entscheidungen werden von Beamten in Uniform getroffen und nicht von den unmittelbar beteiligten Soldaten!Das Risiko dürfen dann diese ausbaden.
Ich bin im Nachhinein froh, dass ich den Bund verlassen habe. Es reicht mir die Bürokratie im Zivilleben. Ich bin jetzt mehr als 25 Jahre selbständig und wenn ich bedenke, dass mir solche
Beamte in Uniform mein Leben bestimmen könnten, dann graust es mir!Ich bewundere jeden der in dieser Armee seinen Dienst am Vaterland in der Ferne ausübt.
Grüsse
Thomas -
Von: Sebastian
Hallo Achim,
Dank eines Festplattenrecorders konnte ich ihren Auftritt im ZDF zu Weihnachten bei meinen Eltern noch nachträglich anschauen. Sie haben den wunden Punkt nachhaltig ausgesprochen ! Es ist auch von einem Politiker oder Journalisten nicht zu erwarten das er auf ihre äußerungen ein geht. Die entscheidung von Oberst Klein, das ist meine Meinung, war richtig. Bei mir würde die Sicherheit meiner Frauen und Männer als Allererste Priorität haben.Von Herrn Möllers Beispiel ( Sarah Conner hat es ja auch schon getan ! ) sollten auch mehr deutsche VIP mal gebrauch machen. Bei den Amerikanern gehört es zum guten Ton mal auch die Truppe zu Besuchen.
Schöne Grüße aus Dachau und Dresden
Sebastian -
Von: Chris
Ich habe einige Ihrer TV-Auftritte gesehen, Ihre Art Argumente vorzubringen halte ich für unangebracht. Immer wieder höre ich Sätze wie “Das ist Fakt”. Es tut mir Leid aber solche Sätze werden nicht ernst genommen, man sollte mit Argumenten eine Diskussionsgrundlage schaffen und nicht mit einer Äußerung für sich die Diskussion beenden mit der Annahme uneingeschränkt im Recht zu sein.
Ich bin selber Soldat seit über 10 Jahren und halte nicht viel von Ihren Büchern. Mir hätte es gefallen wenn Sie Ihre Erlebnisse seriöser aufgearbeitet hätten, Ihre schreib weise erinnert etwas an einen Actionroman und das finde ich völlig unangebracht bei einem Buch über solch ein schwieriges Thema wie Einsatzerlebnisse. Natürlich ist es Ihre Sache aber gerade bei TV-Auftritten wäre etwas Seriosität angebracht. -
Von: Sonja Jahn
Hallo Achim,
ich konnte ihr erstes Buch erst lesen als mein Mann fertig war. Es war das erste “richtige” Buch das er gelesen hat. Mittlerweile ist er beim zweiten.
Ich finde es erschreckend wie die BW mit Menschenleben umgeht. Ich meine damit das Leben der Soladaten. Einerseits werden Fahrzeuge die Ihr für eure zwecke umgebaut habt aus dem Verkehr gezogen da sie nicht den deutschen TÜV Normen entsprechen andererseits bekommt ihr Fahrzeuge die dort vor Ort gemietet werden und für eure zwecke völlig untauglich sind. Währen denn die gemieteten Fahrzeuge in Kundus über einen deutschen TÜV gekommen? Ich glaube das die oberen die Regeln so auslegen wie sie es gerade benötigen.
Ihre Bücher sind sehr gut geschrieben, sie lassen sich flüssig lesen, selbst ein Laie der nie etwas mit der BW zu tun hatte kann die Strukturen erkennen.Ihre Bücher sind sachlich mit viel Herz geschrieben. Sie verfallen nicht in mittleid.Ich glaube das sie mächtig glück hatten bei Ihrer Nachsorge in Hamburg. Andere haben diese Glück wohl nicht, wie das Buch von Heike Groos beschreibent. Meiner meinung nach müsste für all beteiligten mehr getan werden. Vor dem Einsatz, während dem Einsatz und auch nach dem Einsatz. Auch für die Familien. Irgendwass kann ja nicht stimmen wen soviele Beziehuungen zerbrechen.
Würden Sie mit dem wissen das sie nun haben nochmal in einen Auslandeinsatz mit der BW gehn?
Ich würde dankend abwinken und weggehen.Liebe grüße und danke für die vielen informationen die ich ohne ihre Bücher nie bekommen hätte
Sonja